Schwachlichtertragsoptimierung
MEREG lieferte seit 2006 erste PV-Module in der Schwachlicht - ertragsoptimierten Ausführung.
In allen Solarzellen gibt es prinzipbedingt mehr oder weniger kleine Fehlerstellen. Auch ein guter Solarzellenhersteller kann dies bei verunreinigten Siliziumwafern nicht vermeiden. Vor dem Einbau in MEREG-Module, werden sämtliche von den Solarzellenherstellern mit 1000 W/m² (STC) gemessenen und vorsortierten Zellen einer weiteren Messung unterzogen (100 W/m² Schwachlicht) und in 3 Klassen sortiert, um String-Fehlanpassung auch im Schwachlichtbereich zu vermeiden. Zellen mit geringeren Innenwiderständen (etwas höher dotiert) eignen sich perfekt für sonnenreiche Gebiete (Südeuropa) und Sonnenstandsnachführungen, während höherohmige Solarzellen im bewölkungsreichen Deutschland die etwas höheren Ausbeuten bringen. Auch können wir „Micro-Shunts" thermographisch lokalisieren und aus so mancher B-Zelle eine perfekte A-Zelle machen.

Micro-Shunts schlechte Kantenisolation und Shunts Diffusionskontamination

Diese Tests gehen über die normalen Anforderungen des IEC61215-Standards hinaus. Von einigen Anlagen, die seit 2006 gebaut wurden, liegen uns nun auch Ertragsdaten vor: 3-5% Mehrertrag pro Jahr gegenüber dem Marktdurchschnitt der gleichen Region und im Winter bis z.T. über 10% bieten unseren Kunden einen geldwerten Vorteil in der Größenordnung von 120.000 €/MWp.
